Design Thinking von Thorsten Löw

Thorsten Löw hält einen interessanten Vortrag zu Design Thinking, einem aus der Design-Branche adaptierten Prozess zur Entwicklung von neuen Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen. Nicht nur in vielen designorientierten Branchen gehört der Prozess des Design Thinking mittlerweile zum Standard. Angeblich lässt Island damit nun sein Finanzsystem neu gestalten.

Design Thinking, Thorsten Löw - identitätsarchitekten from Christian Pier on Vimeo.

Die Konsequenzen unseres Handelns

Im Alter von etwa drei Jahren fiel ein Junge in England in einen Gartenteich. Glücklicherweise wurde er vom Gärtner gerettet. Darauf versprach sein Vater dem Gärtner als Dank für dessen Sohn die Schule und, wenn er gut genug sei, auch die Universität zu bezahlen.
Dieser Gärtnersjunge war gut genug, studierte Medizin, erfand Jahre später das Penizillin und rettete vielen Millionen Menschen damit das Leben. Es war Alexander Fleming.
Der kleine Junge, den Flemings Vater vor dem Ertrinken gerettet hatte, war Winston Churchill, der späterer legendäre Premier Minister von England.

Diese Geschichte zeigt, dass wir nie wirklich wissen können, was unser Handeln für Konsequenzen hat. Sei es, dass wir einen kleinen Jungen aus dem Wasser ziehen oder dass wir die Idee eines Mitarbeiters ablehnen, in der ein riesiges Potenzial steckt.
Übrigens wäre es Tony Fadell beinahe genauso gegangen. Er hatte (angeblich im Skiurlaub) die Idee einen elektronischen Musik-Player mit einem dazu gehörigen Music-Store zu verknüpfen. Mit dieser Idee blitzte der damalige freie IT-Berater bei mehreren Firmen ab, bis Apple ihn engagierte. Was daraus geworden ist wissen wir: iPod und iTunes, das erfolgreichste Geschwisterpaar in der Musikgeschichte.

Warum Lean Management nicht funktioniert

Dr. Eli Goldratt schreibt in seinem letzten Newsletter, dass laut IndustryWeek 70% der Nordamerikanischen Produzenten Lean Management eingeführt haben. Jedoch geben nur 25% davon an, dass sie signifikante Verbesserungen realisieren konnten. Tatsächlich gäbe es nur vereinzelt in Zahlen dokumentierte Erfolge. Doch warum ist die Erfolgsquote nach so langer Zeit nur so gering? Insbesondere, wenn man die Erfolge des Toyota Production System (TPS) kennt, das zu einer drastischen Verkürzung der Lieferzeiten (Produktionszeiten), einer Reduzierung der Lagerbestände und Kosten und gleichzeitig zu einer Qualitätsverbesserung geführt hat. Lesen Sie mehr...

Richtig anfeuern

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Das gilt auch für das Feuer im heimischen Kamin. Jetzt staunen Sie, was?
Unsere Nachbarn aus der Schweiz haben sich richtig Gedanken gemacht und heraus gefunden, dass man ein Feuer im Kamin am besten von oben anzündet. Sie lesen richtig. Von oben!
Wer das nicht glauben mag, oder etwas dazu lernen will, der betrachte diesen
Film – alternativ folgende Webseite: www.fairfeuern.ch.

Ihr
Stefan Wilhelm Fischer

K-Stimmung

Am 6. Januar war es also so weit. Die letzte Macworld Conference, an der Apple selbst teilnahm, ist Geschichte. Schade einerseits. Doch andererseits, was haben wir schon nicht alles nachgetrauert, wofür es heute viel bessere Lösungen gibt. Apple macht vor, was auch im Ideenmanagement unser tägliches Brot ist. Wir müssen uns von alten Verhaltensweisen, Gewohnheiten und Mustern verabschieden, um Platz zu machen für Neues. Wir können nicht ständig etwas oben drauf packen, sonst enden wir wie unser Steuersystem. 70% der weltweiten Steuerliteratur sind in Deutscher Sprache geschrieben. Wen wundert da noch etwas?
Also, auf zu neuen Taten.

Natürlich kann ich Ihnen, gerade im Angesicht der allgegenwärtigen K-Stimmung (nein, ich schreibe dieses Wort jetzt nicht), einen Pit-Stop-Workshop in Ihrem Unternehmen wärmstens ans Herz legen. Die großen Unternehmensberatungen behaupten, in jedem Unternehmen stecken bis zu 40% brachliegende Reserven, die heute durch ineffektive Prozesse, Verschwendung und Fehler „verbraucht“ werden. Natürlich ist es naiv zu glauben, man könnte diese 40% zu 100% abbauen oder in Leistung umwandeln. Doch einen Teil davon bekommen Sie mit den richtigen Werkzeugen. Möglicherweise ist es gerade der Teil, der dazu beiträgt, dass Ihr Unternehmen auch Ende 2009 noch am Markt ist.

Lassen Sie uns darüber sprechen, was wir für Sie tun können. Oder vielleicht kennen Sie ja jemanden, von dem Sie glauben, das PiT-Stop für ihn genau das richtige sei. Sagen Sie’s weiter. Wir nehmen noch Kunden an.

Ihr
Stefan Wilhelm Fischer

Zu Gast bei Target-Soft

Gestern waren wir (Monika Krauskopf, Bernie Sander und ich) zu Gast bei Target-Software bei ihrem jährlichen Kundentag.
Wir hatten in angenehmer Atmosphäre die Gelegenheit viele interessante Vorträge von Target-Kunden und Target-Mitarbeitern zu hören. Dabei ging es um neue Entwicklungen der Target-Software als solches und um kreative Lösungen rund um das Thema Ideen- und Innovationsmanagement. Besonders bemerkenswert waren die Vorträge von Martin Künzi von der Swiss Post und von Oguzhan Genis von SAP. Beide stellten (ohne von einander zu Wissen) ihre Projekte zum Thema Collaborative (im Sinne von gemeinschaftlich) Innovation Management vor. Dahinter steckt die (Web 2.0) Idee, die auch den bekannten Social Communities (wie z.B. Xing oder Facebook) zu Grunde liegt. Nämlich die Diskussion und Weiterentwicklung von Ideen in einem offenen Netzwerk (und damit der Gestaltung der Inhalte). Um mit zu machen, muss man lediglich Teil der jeweiligen Community sein, d.h. hier Mitarbeitender bei der Swiss Post oder der SAP AG. Ansonsten darf, zumindest bei Postidea, frei an Ideen mit diskutiert und gearbeitet werden. So lange bis der Ideen- oder Problemgeber mit der Lösung zufrieden ist, bzw. das Problem gelöst ist. Kritische Geister sehen hier natürlich gleich die Problematik der Anerkennung bzw. Honorierung für eine solche Idee, wenn sie denn angenommen wird. Sicher muss man sich darüber Gedanken machen, doch das darf einen nicht davon abhalten so ein innovatives Projekt überhaupt in Gang zu setzen. Zu diesem Mut kann man nur gratulieren.